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Geschichte

Tradition ohne Traditionalismus

Geschichte

Die Geschichte von PE beginnt an einem verregneten Donnerstagmorgen im Frühling 1940, als der damals 36jährige Hermann Peters seine BMW R 16 aus einem alten Schuppen irgendwo in Ennepetal schiebt. Die Maschine mit Zweizylinder-Boxermotor hat schon einige Jahre auf dem Buckel und um die inzwischen verstaubte Maschine wieder zum Leben zu erwecken, gibt es einiges zu reparieren. Als begnadeter Schrauber nimmt Hermann Peters das Motorrad komplett auseinander und inspiziert es fachgerecht. Während des Krieges ist es extrem schwierig, passende Ersatzteile zu bekommen, weshalb es Monate dauert, bis er alle notwendigen Teile zusammen hat. Manche kauft er gebraucht. Einiges richtet er auch selbst wieder her.

Nach Ende des Krieges meldet Hermann Peters am 24. Oktober 1947 für den inzwischen aufgenommenen Handel mit Ersatzteilen ein Gewerbe unter eigenem Namen an. Nachdem als Lager anfangs ein Ennepetaler Kuhstall herhalten muss, kann der kleine Betrieb noch im gleichen Jahr in die nahe gelegene und repräsentativere Lindenstraße in Ennepetal-Voerde ziehen. Hermann Peters, der in den ersten Monaten gemeinsam mit seiner Frau Martha Peters noch alle Geschäfte selbst abwickelt, verkauft nicht nur Ersatzteile für Krafträder, sondern inzwischen auch für PKWs und NKWs.

In den Zeiten des Wiederaufbaus wächst der Bedarf an Ersatzteilen kontinuierlich an. Es fehlt an allem, und wer erfinderisch ist, gute Quellen kennt und auch selbst produziert, dessen Produkte verkaufen sich fast schon von alleine durch die Inbetriebnahme eines neuen Technologiezentrums in der Ambrosius-Brand-Straße im Jahre 1998 können das Produktmanagement und die Produktentwicklung ausgebaut und in den Bereichen Beschaffung und Qualitätssicherung neue Maßstäbe gesetzt werden.



Mit dem Tod von Hermann Peters im Jahre 1967 tritt Jürgen Freitag, Neffe des Gründers, die Geschäftsführung an und führt das Unternehmen durch Spezialisierung auf Ersatzteile für Nutzfahrzeuge und den weltweiten Vertrieb in eine neue Richtung. Das schnelle Wachstum der Firma zwingt 1970 zur Verlagerung der Produktion in die Aufsicht in Ennepetal, Verwaltung und Lager folgen vier Jahre später. Nach Versterben der Inhaberin Martha Peters, geb. Freitag, wird das Unternehmen 1976 vollständig an Jürgen Freitag als Erben übertragen.

Drei Jahre später wird die Marke PE (Abkürzung: Peters Ennepetal) als weltweit geschütztes Warenzeichen eingetragen. Seit dem ist das Unternehmen unter diesem Kürzel bekannt. Der Standort Ennepetal wird in den 80er und 90er Jahren sukzessive erweitert.

Mit der Gründung des Tochterunternehmens PE Data GmbH 1995 legt die Unternehmensgruppe PE einen Grundstein für hervorragende Technologien in der Verarbeitung und Verwertung von Informationen.

Durch die Ernennung von Markus Seitz zum Geschäftsführer leitet Jürgen Freitag 2004 den Generationswechsel in der Führung des Unternehmens erfolgreich ein. Zusätzlich zur umfangreichen Modernisierung der Logistikprozesse und zur Erhöhung der Lagerkapazitäten (2005) wird im Jahr 2007 ein weiteres Logistikzentrum in Gevelsberg in Betrieb genommen.

Mit der Übergabe seiner Geschäftsführungsposition an Christian Freitag schließt der Inhaber Jürgen Freitag den Generationswechsel zum 1. Januar 2009 ab. Die neue strategische Ausrichtung und das Wachstum von PE werden nun von den Geschäftsführenden Gesellschaftern Christian Freitag und Markus Seitz vorangetrieben.

Der bereits vom Firmengründer Hermann Peters verfolgte hohe Qualitätsanspruch und der Antrieb, jede Reparatur perfektionieren zu wollen, prägen auch heute das Selbstverständnis des Unternehmens und der in der Branche vertrauten Marke PE.
So muss das Unternehmen schon nach wenigen Jahren eine neue Betriebsstätte mit Produktion in der Feldstraße, Gevelsberg beziehen, um das weitere Wachstum zu realisieren.

Die gleiche erfinderische Detailverliebtheit im Reparieren von Motorrädern und dieselben hohen Anforderungen an Qualität und Sicherheit stellt Hermann Peters auch an seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dadurch schafft das Unternehmen konsequent von Anfang an bei seinen Kunden hohes Vertrauen.

Zum 2. Mai 2011 ändert die Hermann Peters GmbH & Co. KG  den Namen und das Corporate Design. Mit der Umbenennung in PE Automotive GmbH & Co. KG werden die Marke PE mit der Firmierung synchronisiert. Die Gesellschafterstruktur sowie die Führung des Familienunternehmens bleiben unverändert.

Im Sommer 2014 vereint PE drei Logistikwerke in einem Logistikzentrum auf knapp 50.000 m². Die Netto-Lagerfläche wurde knapp verdoppelt. Damit wird das Unternehmen dem zunehmenden Anspruch an eine flexible und schnelle Logistik gerecht und ist in der Lage Lieferbereitschaft und -geschwindigkeit substanziell zu steigern.

Zum 1. Januar 2016 schließen sich PE Automotive und die Bergische Achsen KG in Wiehl zusammen. Mit diesem Schritt haben beide Unternehmen einen wichtigen Grundstein gelegt, um die jeweiligen Wachstumsziele zu erreichen. Gemeinsam werden die Unternehmen in den nächsten Jahren Angebot und Service für den weltweiten Fachgroßhandel deutlich ausbauen.